Für viele Senioren und insbesondere für pflegebedürftige Menschen gestaltet sich das Baden und Duschen zunehmend schwieriger. Insbesondere das Baden erscheint körperlich beeinträchtigten Menschen aufgrund der hohen Wannenränder oft unmöglich. Um diesen Menschen ein Stück Selbstständigkeit im Alltag zurückzugeben, ist es sinnvoll, über eine Modernisierung und Sanierung des Badezimmers nachzudenken.


Warum sollten Sie sich für eine Badewannentür entscheiden?

Wenn Sie bereits eine Badewanne haben, ist die einfachste Methode, das Bad seniorengerecht zu gestalten, nachträglich eine Badewannentür einbauen zu lassen. Diese eignet sich besonders dann, wenn Sie eine Badewanne mit sehr hohen Rändern haben, die es der pflegebedürftigen Person schwer bis gar unmöglich machen, die Wanne zu nutzen. Im Übrigen bedeutet der Umbau des Badezimmers nicht nur für die zu pflegende Person mehr Komfort, sondern auch für Sie als pflegende Person: Durch den Einbau gestaltet sich das Waschen Ihres Angehörigen auf Dauer deutlich leichter und angenehmer. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich für fast alle Badewannen eine geeignete Badewannentür finden lässt, die Ihnen ein Spezialist einbauen kann. Die Badewannentüren sind dabei natürlich dicht, sodass beim Baden und Duschen kein Wasser aus der Wanne läuft.


Wie erfolgt der Einbau der Badewannentür?

Bevor Sie sich eine Badewannentür einbauen lassen, sollten Sie sich über ein paar Dinge Gedanken machen: Zum einen sollte klar sein, wie breit die Tür sein muss. Hierbei gibt es Standardgrößen – allerdings können Sie sich die Badewannentür auf Wunsch auch breiter anfertigen lassen. Zudem ist es wichtig zu wissen, wo genau die Badewannentür positioniert werden soll. Dies kann in der Mitte oder am Rand der Badewanne sein. Zuletzt können Sie sich natürlich bezüglich des Designs entscheiden und die Badewannentür ganz nach Ihrem eigenen Geschmack anfertigen lassen. Spezialisten und Experten für Badezimmerdesigns werden Ihnen hierfür mit Sicherheit gerne Entwürfe zukommen lassen. Sind diese ersten Fragen geklärt, können Sie sich an einen Fachmann wenden, der sich während eines ersten Termins bei Ihnen zuhause ein Bild von Ihrer Badewanne sowie den umliegenden Gegebenheiten machen wird. Haben Sie etwaige Fragen, ist nun der Punkt gekommen, um diese anzusprechen. Anschließend wird Ihre Badewannentür hergestellt – dies kann im Einzelfall jedoch ein paar Wochen dauern. Ist diese dann fertig, wird sie am vereinbarten Termin in Ihre Badewanne eingesetzt. Dieser Arbeitsschritt dauert etwa einen Tag, sodass Sie die neue Badewannentür noch direkt am selben Abend ausprobieren können.


Was sind die Vor- und Nachteile bei einem Einbau einer Badewannentür?

Zunächst ist es natürlich ein großer Vorteil, dass sich die Badewannentür ohne große Umbauarbeiten einsetzen lässt. Hinzu kommt, dass es im Handel eine große Muster- und Designvielfalt gibt, sodass auch für Sie mit Sicherheit das richtige Modell zu finden ist. Außerdem müssen Sie mit keinen langen Wartezeiten rechnen. Das Team, das sich der Montage annimmt, wird zudem dafür sorgen, dass sich sowohl Lärm als auch Schmutz im Rahmen halten und Ihr Badezimmer im Anschluss wieder besenrein an Sie übergeben wird. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass die Badewannentüren in jegliche Wannenmodelle eingelassen werden können – ganz egal, ob Sie eine runde Badewanne oder ein herkömmliches Modell in ovaler oder gar eckiger Form haben. Zudem können Sie sich darauf verlassen, dass während des Einbaus keine Schäden an den umliegenden Fliesen und Armaturen entstehen. Wo so viele Vorteile sind, muss jedoch auch ein Nachteil sein: Der Einbau einer Badewannentür ist meist mit hohen Kosten verbunden. Im Vorfeld sollten Sie daher verschiedene Angebote einholen und diese gegeneinander abwägen. In den meisten Fällen steht jedoch der Nutzen für alle Beteiligten im Vordergrund, sodass sich die Investition in eine Badewannentür durchaus lohnt und auf lange Sicht in vielerlei Hinsicht rentiert.