Plan für Treppenlift zur Miete

Die Investition in einen Treppenlift ist teuer. Nicht selten werden für das Wunschmodell mehrere Tausend Euro fällig. Um diese finanzielle Einmalbelastung zu mindern, bieten die meisten Hersteller inzwischen eine Mietlösung an. Wann sich diese Variante lohnt und in welcher Situation ein Neukauf von Vorteil ist muss dabei immer individuell entschieden werden.
 


Kosten für die Miete eines Treppenlifts: monatliche Gebühr und Einmalzahlungen beachten

Viele Mietangebote für Treppenlifte klingen verlockend. Gegenüber einer Einmalzahlung von ca. 4.000 bis 6.000 Euro für einen Sitzlift, sind Miet-Modelle bereits für eine geringe monatliche Gebühr zu haben.

Im Schnitt kostet die Miete eines Treppenlifts ca. 70 bis 150 Euro. Hinzu kommen jedoch Aufwendungen für die Montage und ggf. für die individuelle Anfertigung passender Schienen. Die Kosten hierfür variieren zwischen 1.000 und 3.000 Euro.

Tipp

Maßgeblich für die Preisgestaltung ist die bauliche Situation vor Ort. Als Faustregel gilt: je einfacher die Treppenführung, desto günstiger der Preis.

 
In der Regel werden Einbau und Schienen zu Beginn einmalig berechnet. Einige Anbieter ermöglichen auch die Zahlungen in den Mietpreis einzubeziehen. Meist wird dann jedoch die vertragliche Mindestmietdauer erhöht.


Wie lange muss ich einen Treppenlift mieten?

In den Mietverträgen für einen Treppenlift wird eine Mindestmietdauer festgeschrieben. Im günstigsten Fall beträgt diese lediglich 12 Monate, üblich sind jedoch 2 bis 3 Jahre.
Viele Hersteller bieten dann allerdings die Möglichkeit den Treppenlift gänzlich zu erwerben.


Welche Leistungen sind im Mietpreis enthalten?

Die Miete eines Treppenlifts bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich: Wartung und ggf. anfallende Reparaturen übernimmt der Anbieter. Meist können zusätzliche Leistungen zugebucht werden. Besonders beliebt ist beispielsweise ein 24-Stunden-Service für Reparaturen.


Fördert die Pflegeversicherung die Miete eines Treppenlifts?

Ein gemieteter Treppenlift kann ebenfalls als „Wohnumfeld verbessernde“ Maßnahme anerkannt werden. Entsprechend sind umfangreiche Zuschüsse der Pflegeversicherung möglich. Besonders die Kosten für Einbau und Anfertigung der Schienen können erstattet werden.

Ob sich die Pflegeversicherung dauerhaft an den Mietzahlungen beteiligt sollte im Vorfeld genau abgesprochen werden. Zusagen der Pflegekasse gilt es unbedingt schriftlich einzuholen.
Unter bestimmten Umständen können auch andere Stellen die Kosten für einen Treppenlift tragen. Beispielsweiße die Berufsgenossenschaft im Falle eines Arbeitsunfalls. Auch ein Kredit der KfW ist grundsätzlich möglich.


Miete oder Kauf eines Treppenlifts: Für wen sich welche Variante lohnt

Die Entscheidung für einen gemieteten Treppenlift, hängt von den individuellen Voraussetzungen und den finanziellen Möglichkeiten ab. Ausschlaggebend ist dabei vor Allem die geplante Mietdauer. Soll das Wohnumfeld in absehbarer Zeit verlassen werden (bspw. durch Umzug in ein Pflegeheim) ist eine Miete im Regelfall die günstigste Variante. Wird dagegen beabsichtigt die Immobilie auch längerfristig zu nutzen, lohnt sich der Kauf eines neuen Treppenlifts.

Bei begrenzten finanziellen Möglichkeiten besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit ein gebrauchtes Modell vom Hersteller zu erwerben. Alternativ kann bei vielen Anbietern auch eine Finanzierung des Treppenlifts vereinbart werden.

Bevor Sie sich für eine Variante entscheiden, raten wir dringend dazu jeweils ein Angebot einzuholen und die Gesamtkosten zu vergleichen. Besonderes Augenmerk sollte hier auf der konkreten Situation vor Ort und dem individuellen Gesundheitszustand liegen. Einen unverbindlichen Kostenvoranschlag erhalten Sie in wenigen Schritten über diesen Button: