Pflegehilfe München Ost

München ist in vier Betreuungsgebiete aufgeteilt, jedes mit einem eigenen Ansprechpartner. Wählen Sie Ihr Gebiet, dann sehen Sie, wer für Sie zuständig ist.
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München hat 54 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit zusammen 7.633 Plätzen. Am 15. Dezember 2024 waren 97,1 Prozent der belegbaren Plätze belegt (15. Marktbericht Pflege der Landeshauptstadt München). Wer hier kurzfristig einen Heimplatz sucht, sucht in einem Markt, der praktisch voll ist. Das erklärt, warum in unseren Beratungsgesprächen viele Familien gar nicht erst nach einem Heim fragen, sondern nach einer Lösung für zu Hause.
Die Versorgungszahlen zeigen dasselbe Bild. Von den rund 31.000 Menschen mit Pflegebedarf in München werden etwa 24.000 zu Hause versorgt, also 77,4 Prozent. Knapp 14.000 von ihnen beziehen Pflegegeld, die Pflege übernehmen also Angehörige selbst (Pflegebedarfsermittlung der Landeshauptstadt München, 2024). Für diese Familien ist eine 24-Stunden-Betreuung kein Ersatz für das, was sie leisten. Sie ist die Entlastung, die es ihnen erlaubt, weiterzumachen.
Ein Punkt kommt in München häufiger auf als anderswo: der Platz. Eine Betreuungskraft lebt mit im Haushalt und braucht ein eigenes Zimmer, das abschließbar ist und in dem sie ihre Freizeit verbringen kann. In einer Münchner Zweizimmerwohnung geht das nicht, in der Doppelhaushälfte in Solln oder im Reihenhaus in Trudering meistens schon. Ob es bei Ihnen passt, klärt Ihr Ansprechpartner am schnellsten im Gespräch, bevor irgendetwas anderes besprochen wird.
Wir haben München in vier Betreuungsgebiete geteilt, weil die Stadt für einen einzelnen Ansprechpartner zu groß ist. Ost, Schwabing, Nord-West und Süd-West haben jeweils eine eigene Beratung, die die Pflegedienste, Sanitätshäuser und Ämter vor Ort kennt. Für die Umlandgemeinden gelten eigene Zuständigkeiten, die Sie über die Suche oder die Ortsliste finden.
Der Bedarf wächst weiter. Bis 2035 rechnet die Stadt mit rund 49.700 pflegebedürftigen Menschen in München, gut die Hälfte mehr als heute. 84,2 Prozent davon sollen dann zu Hause versorgt werden, ein höherer Anteil als heute (Pflegebedarfsermittlung der Landeshauptstadt München, 2024). Die Heimkapazitäten wachsen nicht im selben Tempo mit. Wer die Betreuung zu Hause plant, plant deshalb nicht gegen den Trend, sondern mit ihm.