Viele Senioren geben im Alter das Autofahren auf, sei es aus altergründen oder aufgrund von Pflegebedürftigkeit. Doch besonders auf dem Land ist der nächste Arzt oder der Supermarkt nicht in direkter Nähe und öffentliche Verkehrsmittel sind nur spärlich vorhanden. Um Senioren und Pflegebedürftigen trotzdem grundlegende Mobilität zu ermöglichen haben sich diverse Formen von Fahrdiensten etabliert. Wir stellen die Wichtigsten vor und erklären was Sie noch beachten sollten.

 


Senioren-Fahrdienst: Das leistet der Service

Wie Eingangs beschrieben wird mit zunehmendem Alter die Mobilität besonders im ländlichen Raum zum ernsthaften Problem. Wer keine oder berufstätige Verwandte in der näheren Umgebung hat, stößt schnell auf Probleme bei der Erledigung von alltäglichen Auswärtsterminen wie dem Arztbesuch, der Therapie-Sitzung oder dem Seniorenkreis. Aufgrund dieser Problematik haben sich in den meisten Regionen Fahrdienste gebildet, die Pflegebedürftige und Senioren abholen und ans gewünschte Ziel bringen. Diese werden sowohl von gemeinnützigen Organisationen aber auch von privaten Unternehmen betrieben. Je nach Angebot unterscheidet sich auch der Umfang: es existieren sowohl reine Fahrdienste als auch umfangreiche Begleitdienste für Senioren, besonders bei Demenz.

Je nach Fahrdienst können so beispielsweiße Senioren, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind selbstständig ihre Einkäufe erledigen oder Freunde und Verwandte besuchen. Bei Begleitdiensten ist die Hilfe in der Regel wesentlich umfangreicher. Hier werden Senioren nicht nur zum Zielort gefahren, sondern beispielsweiße auch bei Arztbesuchen oder Ausflügen begleitet. Fahr- und Begleitdienste können also für Senioren und Pflegebedürftige ein wichtiger Service sein um Eigenständigkeit, soziales Umfeld und letztlich auch den Wohnsitz aufrecht zu erhalten.

Tipp

Hinzu kommt, dass die meisten Fahrdienst die kostenfreie Mitnahme einer Begleitperson gestatten, so dass Ihre 24-Stunden-Pflegekraft bequem mit Ihnen fahren kann.


Wer kann den Fahrdienst für Senioren nutzen?

Wer den Fahrdienst für Senioren nutzen kann unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Grundsätzlich richtet sich das Angebot jedoch in erster Linie an Pflegebedürftige, Senioren und erkrankte Menschen. Aber auch wer nicht zur Kernzielgruppe gehört oder selbst noch weitgehend mobil ist kann die meisten Fahrdienste in Anspruch nehmen, hierfür ist jedoch eine vorherige Absprache mit dem Anbieter notwendig und die Kosten müssen in der Regel selbst getragen werden. Die meisten Fahrdienste für Senioren und Pflegebedürftige werden kostenseitig von den Gemeinden und Kommunen übernommen, wenn eine dauerhafte Beeinträchtigung oder ähnlicher Anspruchsgrund vorliegt. Wer den Fahrdienst für Arzt- oder Krankenhausbesuche in Anspruch nehmen möchte kann sich hierfür einen sogenannten Transportschein vom Arzt ausstellen lassen. Dieser Transportschein dient als eine Art Rezept für die Nutzung des Fahrdienstes, der dann mit der Krankenkasse direkt abrechnet.


Wer bietet Fahrdienste für Senioren an?

Wer Fahr- und Begleitdienste für Senioren und Pflegebedürftige anbietet unterscheidet sich je nach Region. In den meisten Regionen werden diese Dienste von Organisationen wie dem DRK, der Caritas oder dem Arbeiter-Samariterbund angeboten. Wenn keine dieser Organisationen Fahrdienste anbietet, gibt es auch Kreise, die einen solchen Service bereitstellen. Neben öffentlichen und Karikativen Angeboten besteht vor allem in Ballungszentren auch die Möglichkeit private Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Konkrete Informationen erfahren Sie in der Regel in der örtlichen Verwaltung oder bei lokalen Organisationen.

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