Pflege nach Herzinfarkt

Um einen akuten Herzinfarkt behandeln zu können, stehen heute einige wirksame Medikamente und moderne Methoden zur Verfügung. Dadurch steigen zwar die Überlebenschancen, dennoch sollte niemand die Folgen eines Herzinfarktes unterschätzen. Häufig sind Ihre Angehörigen danach auf eine dauerhafte Pflege angewiesen.


Die Folgen eines Herzinfarktes

Direkt nach einem Herzinfarkt gelten die ersten 48 Stunden als kritischer Zeitraum für eventuelle Komplikationen. Möglicherweise entsteht eine akute Schwäche des Herzens, das nunmehr nicht mehr genügend Blut durch den Körper pumpen kann. Ist diese kritische Phase überstanden, ergeben sich dennoch langfristige Folgen durch den Herzinfarkt. Häufig wird durch den Zwischenfall ein signifikanter Teil an Muskelmasse abgetötet, der sich durch ein schlechter arbeitendes Narbengewebe ersetzt. Als Folge des Herzinfarktes entsteht dann eine chronische Herzschwäche.

Des Weiteren beult sich die Herzwand im betroffenen Areal weiter aus. Durch die Überdehnung entwickeln sich kleine Blutgerinnsel, die im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall führen können. Um dies zu vermeiden, muss Ihr Angehöriger dann regelmäßig Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen und diese Einnahme muss sowohl von Ihnen als auch dem Pflegepersonal überwacht werden. Auch ein gesunder Lebensstil hat sich als präventives Mittel bewährt und muss eingehalten werden. Durch die fachkundige Unterstützung der 24-Stunde-Pflegekraft können Sie jedoch lernen, mit dem Herzinfarkt und seinen Folgen bestmöglich umzugehen.

Umfangreiche Pflege ist nach einem Herzinfarkt besonders wichtig

Auch nach dem Aufenthalt im Krankenhaus benötigen viele Menschen noch Betreuung. Dies betrifft nicht nur die körperlichen Maßnahmen zur Rehabilitation. Neben den körperlichen müssen auch die psychischen Folgen des Herzinfarktes bedacht werden. Sowohl für den Patienten selbst als auch für das gesamte Umfeld bedeutet dieses plötzliche Ereignis einen starken Schock. Aus diesem Grund empfiehlt es sich unmittelbar nach dem Herzinfarkt auch für Sie als Angehöriger, mit psychologischen Experten zu sprechen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie Ihrem Angehörigen bei der Pflege bestmöglich zur Seite stehen können. Auch diese bedarf nämlich nach einem Herzinfarkt einer gesteigerten Aufmerksamkeit. Wichtig ist vor allem, die Vitalfunktionen des Körpers zu überprüfen. Beim erneuten Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Unruhe oder Schmerzen, die in Richtung Herzinfarkt deuten, ist ein sofortiges Eingreifen häufig lebensrettend. Pflegebedürftige müssen darüber hinaus häufig nach einem Herzinfarkt regelmäßig so gut es geht, bewegt werden.


Die 24-Stunden-Pflege nach einem Herzinfarkt

Als eine weitere Folge eines Herzinfarktes sehen sich die Betroffenen häufig dazu gezwungen, ihren Lebensstil umzustellen. Diese ganzheitliche Versorgung kann am einfachsten von einer 24-Stunden-Betreuung gewährleistet werden. Anders als bei Unterbringung im Heim kann sich Ihr Angehöriger hier in seiner gewohnten Umgebung von den Folgen des Herzinfarktes erholen und die Aufregung eines Umzugs wird vermieden. Außerdem profitieren Sie von der Verfügbarkeit und Flexibilität der Pflegekraft bei dieser Art der häuslichen Pflege. Die Pflegekraft übernimmt dann die hauswirtschaftliche Versorgung, die Besorgungen des Alltags und bietet sich als freundlicher Ansprechpartner für Ihren Angehörigen an. So können Sie und Ihr Angehöriger die Folgen eines Herzinfarktes zusammen mit der 24-Stunden-Pflege verarbeiten und meistern.

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