Senioren nutzen Immobilie für Leibrente

Die Rente soll den Lebensabend finanziell absichern. Jedoch reicht bereits heute die Alterssicherung vielfach nicht aus, obwohl Menschen durchgehend berufstätig waren. Besonders gravierend wird dieses Problem, wenn Pflegebedürftigkeit hinzukommt. Wer jedoch im Laufe seines Lebens eine Immobilie erworben hat, kann im Alter durch eine Leibrente davon profitieren und das eigene Einkommen erheblich aufbessern. Ein Auszug aus der vertrauten Umgebung ist dabei nicht zwingend notwendig.


 


Was ist eine Leibrente?


Bei der Leibrente handelt es sich grundsätzlich um einen Hausverkauf mit Verbleib des Wohnrechts beim Verkäufer. Die eigene Immobilie wird dabei veräußert und im Gegenzug eine monatliche Rente bis ans Lebensende gezahlt. Der Verkäufer darf darüber hinaus weiterhin in seinem Haus wohnen und muss sich fortan weder um Reparaturen oder sonstige Instandhaltungen kümmern.

Hinweis

In Deutschland ist das Modell der Leibrente noch eher ein Nischenprodukt, während diese Form der Altersvorsorge in anderen Ländern deutlich weiter verbreitet ist.

Da in der Regel eine Leibrente bis ans Lebensende gezahlt wird, handelt es sich im weitesten Sinne um eine Spekulation über die Lebensdauer des Rentenempfängers und die Wertentwicklung am Immobilienmarkt. Je jünger ein Mensch ist, desto niedriger fällt damit die Rente aus. Im Hohen Alter können dagegen sogar mehrere tausend Euro monatlich fließen, wenn die Immobilie einen entsprechenden Wert hat.


Welche Vorteile bietet eine Leibrente für Hausbesitzer?


Der Vorteil einer Leibrente liegt für den Hausbesitzer auf der Hand: Das in der Immobilie gebundene Kapital wird verfügbar, ohne dass ein Auszug erfolgen muss. Auch unkalkulierbare Kosten für die Instandhaltung oder Reparaturen entfallen künftig. Besonders lukrativ ist dieses Modell im Umland von großen Städten. Hier rechnen die meisten Anbieter mit großen Wertzuwächsen und zahlen dementsprechend hohe Summen aus. Damit wird im Alter ein enormer finanzieller Spielraum geschaffen, sei es um Pflegeleistungen zu finanzieren oder aber auch um bspw. ausgiebige Reisen zu unternehmen.
 


Wo liegen die Nachteile einer Leibrente?


Nachteil der Leibrente ist in der Regel ein etwas geringerer Verkaufserlös, als bei einer gewöhnlichen Veräußerung. Das liegt am Wohnrecht für den Verkäufer und den eventuellen Reparaturkosten. Daneben ist es nicht mehr möglich die Immobilie an Angehörige zu vererben. Grundsätzlich besteht außerdem das Risiko frühzeitig zu versterben und damit die Rente nur kurze Zeit nutzen zu können. Damit hätte das Haus für einen sehr geringen Betrag den Besitzer gewechselt. Dieser Nachteil kann jedoch bei langem Leben sich auch umkehren.


Kann ich Pflegeleistungen durch eine Leibrente finanzieren?


Häufig wird die Leibrente genutzt, um die Pflege im Alter zu finanzieren, bspw. durch eine 24-Stunden-Betreuung. Dabei haben die meisten Anbieter jedoch entweder nur Pflegeleistungen oder Immobilienverrentung im Portfolio. Bei uns besteht die Möglichkeit die Pflege direkt über die Leibrente für die eigene Immobilie zu finanzieren. Damit erhalten Hauseigentümer eine bis ans Lebensende garantierte Versorgung, im Gegenzug für den Verkauf der Immobilie. Gern erstellen wir Ihnen hierzu ein Angebot.