Hausnotruf finden – Welcher Anbieter passt zu mir?

Senior mit Tochter vergleicht Hausnotrufanbieter

Wer über die Installation eines Hausnotrufs nachdenkt, sieht sich einer Flut von Informationen ausgesetzt: In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Anbieter vergrößert, zusätzlich haben fortschrittliche Technologien Einzug in den Markt der Hausnotrufsystem-Geräte und -Dienstleister gehalten.

Das bietet den Vorteil einer passgenauen Auswahl, erschwert aber auch den Überblick. Um Ihnen eine erste Übersicht zu vermitteln, haben wir Informationen über zahlreiche bekannte Anbieter und deren Leistungen für Sie zusammengestellt.


 


Zwei Grundarten von Dienstleistern beim Hausnotruf

Generell sind bei den Anbietern zwei Grundtypen zu unterscheiden: kirchliche/soziale Verbände und private Dienstleister. Organisationen wie die Malteser, das DRK oder die Johanniter mit ihren zahlreichen lokalen oder regionalen Niederlassungen sind vielen bereits aus Bereichen wie Pflege oder Rettungsdiensten ein Begriff. Das kann den Vorteil haben, dass man sich mit solchen Organisationen vertrauter fühlt.

Private Anbieter wie libify oder easierLife dagegen mögen manchem auf den ersten Blick weniger geläufig sein, offerieren aber häufig hochmoderne Technologien.


 

Hausnotruf-Angebote bei Verbänden können regional variieren

Bei den kirchlichen/sozialen Verbänden ist zu beachten, dass sich das Leistungsspektrum von Region zu Region unterscheiden kann: Neben der reinen Basis-Versorgung können Verbände lokal unter Umständen auf ein umfangreicheres oder geringeres Leistungsangebot verfügen als in anderen Städten. Schon aus diesem Grund sollten Sie sich bei Interesse an einem Hausnotrufsystem von einem kirchlichen/sozialen Verband erkundigen, welche Leistungen die Organisation Ihres Vertrauens in Ihrer Stadt konkret im Programm hat.


Kirchliche und soziale Anbieter: Wer ist wer?

Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Pflegeeinrichtungen und -dienste: Die Einsatzbereiche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind vielfältig. Beim Hausnotruf wird ein Komplettpaket geboten, zu dem neben Installation und Einweisung auch Unterstützung beim Antrag für die Kostenübernahme bei der Pflegekasse und weitere Bestandteile zählen. Zusätzliche Leistungen wie Tagestaste oder Bewegungsmelder können – je nach Region – hinzugebucht werden.

Auch die Malteser engagieren sich in zahlreichen Feldern – vom Katastrophenschutz bis hin zu Erste-Hilfe-Ausbildungen, Hospiz- und Sozialdiensten. Beim Hausnotruf bündelt die katholische Hilfsorganisation ihre Leistungen in drei Paketen, von „Grundsicherheit“ bis „Komplettsicherheit Plus“. Letzteres enthält neben dem reinen Hausnotruf samt Installation und Einweisung auch Schlüsselaufbewahrung, Tagestaste und Aktivitätskontrolle. Die Pakete lassen sich um Zusatzfunktionen erweitern.

Die Johanniter sind eine evangelische Hilfsorganisation, die unter anderem Hospize, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen betreibt. Beim Hausnotruf bietet die Ordensgemeinschaft ebenfalls drei Pakete. Das „Komfort-Paket“ etwa umfasst neben den Basisleistungen eine Tagestaste und Schlüsselhinterlegung, eine SOS-Notfalldose mit Patienteninformationen und die Fahrt des Johanniter-Einsatzdienstes. Beim Premium-Paket kommen weitere Leistungen hinzu.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation ebenfalls umfangreich tätig – etwa im Rettungsdienst und der Pflege, Alten- und Behindertenhilfe. Neben dem Basis-Hausnotruf können bei vielen ASB-Gliederungen Zusatzleistungen gebucht werden, darunter Rauch- und Bewegungsmelder, ein Erinnerungsdienst für die Medikamenteneinnahme oder ein Notruf-Handy.

Die Caritas ist ein katholischer Wohlfahrtsverband und zusätzlich der größte dieser Verbände in Deutschland – mit zahlreichen örtlichen und regionalen Verbänden, Diensten und Einrichtungen, die sich etwa in Behinderten-, Alten-, Kinder- und Suchtkrankenhilfe engagieren. Beim Hausnotruf der Caritas sind neben den Basisleistungen je nach Region unterschiedliche Pakete und Zusatzfunktionen im Angebot.

Auch die Diakonie als evangelischer Wohlfahrtsverband ist auf zahlreichen Arbeitsfeldern aktiv: Jugend-, Alten- und Familienhilfe, Hospize und Krankenhäuser sind nur einige der Einsatzbereiche, zu denen auch Leistungen im Bereich des Hausnotrufs zählen. Pakete und buchbare Zusatzleistungen beim Hausnotruf können auch bei der Diakonie örtlich variieren.
 


Private Notruf-Anbieter: fortschrittliche Technologie


Zusätzlich zu den sozialen und kirchlichen Verbänden engagieren sich zunehmend auch private Anbieter auf dem Markt der Hausnotrufe, darunter libify und easierLife.

Libify blickt seit 2013 auf Erfahrung beim Thema Hausnotrufsysteme zurück und verfügt bundesweit über Notrufzentralen. Neben dem klassischen Hausruf mit optionalen Zusatzfunktionen kann bei libify das System „libifyHome“ mit Bildschirm gebucht werden, das im Notfall auch eine Beurteilung der Lage per Video erlaubt und zudem eine Familien-App für Nachrichten, Bilder und Videoanrufe enthält. Zusätzlich hat libify eine mobile Lösung mit GPS-Ortung im Programm.

EasierLife besteht seit 2014 und bietet neben Notrufsystemen für Zuhause und unterwegs solche, die gezielt auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnitten sind. So hält easierLife beispielsweise Konzepte für Menschen mit Demenz, Epilepsie oder Sturzgefährdung bereit, bei denen besondere Risiken etwa mit Hilfe von Bewegungs- und Kontaktsensoren überwacht werden. Auch easierLife verfügt über eine eigene App.


So finden Sie einen passenden Hausnotruf-Anbieter

Aufgrund der Vielzahl an Angeboten für Hausnotrufe ist es nicht leicht einen passenden Anbieter zu finden. Im Idealfall vergleichen Sie zunächst verschiedene Angebote, ehe Sie sich für eine Notruflösung entscheiden.

Am einfachsten ist der Weg über unseren unverbindlichen Anbietervergleich. Sie beschreiben Ihre Wünsche und Anforderung an den Notruf und wir suchen für Sie nach passenden Anbietern. Zum kostenfreien Anbietervergleich gelangen Sie einfach über folgenden Button: