barrierefreie Dusche im Badezimmer

Im Alter, nach einer Operation oder bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit kann die Badewanne zum täglichen Hindernis bei der Körperpflege werden. Wenn auf absehbare Zeit keine entscheidende Besserung der Mobilität zu erwarten ist, kann ein Umbau der Badewanne zur barrierefreien Dusche sich lohnen. Positiver Nebeneffekt: auch der Wert der eigenen Immobilie steigt mit dem Einbau einer barrierefreien Dusche. Worauf Sie beim Badumbau achten sollten, welche Vor- und Nachteile es gibt und wie der Umbau abläuft erfahren Sie in unserem Beitrag.

 


 


Welche Vorteile hat der Umbau von der Wanne zur Dusche

Wenn die Mobilität im Alter nachlässt, soll häufig im ersten Schritt die Badewanne barrierefrei umgebaut werden. Hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder man lässt die Wanne zur barrierefreien Dusche umbauen oder man entscheidet sich für den Einbau eine Tür in die bestehende Badewanne.

Beide Maßnahmen haben ihre Berechtigung, jedoch ist in den allermeisten Fällen der Umbau zur Dusche die bessere Lösung. Eine Badewannentür wird mit der Zeit oft undicht und stellt nach wie vor eine Barriere dar. Außerdem muss nach einem Bad das Wasser vollständig abgelaufen sein, ehe man die Tür öffnet. Andernfalls riskiert man anschließend das Bad wischen zu müssen, von der Rutschgefahr auf nassen Fließen abgesehen.


Einbau einer Dusche unkompliziert möglich

Neben den praktischen Aspekten ist der Umbau zur Dusche eine deutlich stärkere Aufwertung der Immobilie und lässt sich ebenso einfach realisieren, wie der Einbau einer Badewannentür. Während des Umbaus wird die alte Badewanne entfernt und eine Duschwanne eingesetzt. Anschließend wird der Fliesenspiegel wiederhergestellt und die Armaturen montiert. Der gesamte Umbau von der Badewanne zur barrierefreien Dusche dauert in der Regel nur wenige Stunden und sollte am gleichen Tag abgeschlossen sein.
 


Großteil der Umbaukosten für barrierefreie Dusche trägt die Pflegeversicherung

Lebt in der Wohnung eine pflegebedürftige Person, finanziert die Pflegekasse einen Großteil des Umbaus. Bis zu 4.000 Euro Zuschuss wird für sogenannte „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ gezahlt. In der Regel ist der Umbau von einer Badewanne zur Dusche damit bereits vollständig finanziert.

Sollte eine Finanzierung durch die Pflegeversicherung nicht möglich sein, gibt es auch andere Möglichkeiten. Näheres dazu können Sie hier nachlesen.
 


Welche Tücken gibt es beim Umbau zur Dusche?

Auch wenn der Umbau einer Badewanne zur Dusche für jeden Sanitär-Fachmann kein Problem darstellen sollte, gibt es einige Punkte, auf die Sie achten sollten. Je nachdem über welche Förderung der Einbau der Dusche finanziert wird, müssen diverse Normen eingehalten werden. Es ist daher dringend anzuraten sich an einen Handwerker zu wenden, der sich auf diese Art von Umbau spezialisiert hat und die Vorgaben der Kostenträger kennt.

Auch sollte unbedingt eine professionelle Planung voran gehen und verschiedene Möglichkeiten für die barrierefrei Sanierung besprochen werden. Oftmals ergeben sich verschiedene Wege, die allesamt geeignet sein können, die Körperpflege zu erleichtern und die Sturzgefahr zu minimieren.

Außerdem empfiehlt es sich im Zuge des Umbaus ggf. gleich rutschhemmende Fliesen im Badezimmer verlegen zu lassen. Grundsätzlich sollte von vornherein überlegt werden, ob weitere behindertengerechte Umbauten geplant sind und gleich mit durchgeführt werden können.


Spezialisten für altersgerechte Sanierung finden

Für den Umbau einer Badewanne zur Dusche ist nicht jeder Handwerker uneingeschränkt zu empfehlen. Barrierefreie Sanierungen im Bad erfordern Kenntnisse über die vorhandenen Normen und eine individuelle Beratung zu Förderungen kann im Zweifelsfall mehrere tausend Euro sparen.

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