Pflegekraft aus Polen mit Patientin

Wer sich mit dem Thema Pflege beschäftigt, stößt immer wieder auf polnisches Personal, sowohl in stationären Einrichtungen, ebenso bei ambulanten Pflegediensten und auch bei uns in der 24-Stunden-Pflege. Wer sich nun fragt wieso so viele Pflegekräfte ausgerechnet aus Polen kommen, für den haben wir einige Antworten gefunden.

 

Pflegekräfte aus Polen haben häufig bereits Deutschkenntnisse

Einer der Hauptgründe warum so viele Pflegekräfte aus Polen in Deutschland tätig sind, ist recht simpel: viele von ihnen verfügen bereits über Sprachkenntnisse. Während es für Neulinge doch meist recht schwierig ist die deutsche Sprache zu lernen, bringen viele Polinnen und Polen bereits grundlegende Kenntnisse mit. Das liegt unter anderem daran, dass die Polinnen und Polen Deutsch teilweise bereits in der Schule als Unterricht. Außerdem arbeiten viele polnische Arbeitnehmer auf dem deutschen Markt und die Wirtschaftsbeziehungen sind eng. Diese Verflechtung haben Historie.

Deutschland hat lange Erfahrung mit Pflegekräften aus Polen

Das Modell der 24-Stunden-Pflege gibt es ungefähr seit den 90ern. Schon zu Anfang stammte ein Großteil diese Pflegekräfte aus Polen. Wenig verwunderlich, dass sich daher der Begriff polnische Haushaltshilfe für die 24-Stunden-Pflege etabliert hat. Die Geschichte von Polen in Deutschland reicht jedoch viel weiter zurück. Bereits zu Zeiten der Industrialisierung zog es viele polnische Arbeitnehmer nach Deutschland, vornehmlich das Ruhrgebiet. Dies lässt sich auch heute noch an einigen Familiennamen in dieser Region festmachen, die offensichtlich dem polnischen entstammen. Diese lange Historie setzen heutige Pflegekräfte aus Polen weiter fort.

Pflegekräfte aus Polen haben kaum kulturelle Hürden zu überwinden

Wenn Menschen in ein anderes Land gehen, sei es zum Arbeiten oder Leben, gilt es zuerst kulturelle Hürden zu überwinden. Ein großer Vorteil dahingehend, ist die ähnliche kulturelle Prägung von Pflegekräften aus Polen. Die polnische Kultur ist zwar eigenständig, war jedoch immer wieder stark von den großen Nachbarn Russland und Deutschland beeinflusst. Entsprechend gibt es viele Brücken zwischen beiden Kulturen und der „Kulturschock“ fällt eher gering aus. Noch dazu kennen viele Polinnen und Polen Ihr Nachbarland recht genau, sei es durch Verwandte, Auslandsaufenthalte oder auch durch deutsche Touristen, die es vermehrt an die polnische Ostsee zieht. Die kulturelle Nähe stellt schließlich einen der Hauptgründe für die große Zahl an Pflegekräften aus Polen. Auch in religiöser Hinsicht ist die Distanz zwischen beiden Ländern gering. Die Polen sind überwiegend katholisch, wie auch rund 35% der Deutschen. Zentrale Feiertage wie Weihnachten oder Ostern, werden beiderseits der Grenzen gefeiert.

Für Pflegekräfte aus Polen sind die beruflichen Chancen hier größer

Doch nicht nur die Familien profitieren von Pflegekräften aus Polen, sondern auch für die Arbeitnehmer ist die Arbeit in Deutschland attraktiv. Während in Polen selbst in Berufen wie Krankenschwester sich selten mehr als 500 – 700 Euro verdienen lässt, sind die Vergütungen in Deutschland deutlich höher. Eine Pflegekraft aus Polen beispielsweiße wird in der 24-Stunden-Pflege nach deutschem Pflegemindestlohn vergütet. Viele Kräfte erreichen so das doppelte Lohnniveau wie in Ihrem Heimatland. Neben den höheren Löhnen in Deutschland sind Auslandsaufenthalte und Sprachkenntnisse auch für den beruflichen Werdegang von Vorteil. Pflegekräfte aus Polen haben es nach der Arbeit in der 24-Stunden-Pflege häufig leichter attraktive Stellen in der Heimat zu besetzen, als Daheimgebliebene.

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