Rentner mit Seniorenbetreuung

Vor einigen Jahren waren sie nicht mehr als Randerscheinungen: häusliche Betreuungsdienste für Senioren. Gemeint sind damit nicht etwa die Nachbarn, die hin und wieder nach dem Rechten schauen, sondern vielmehr Seniorenbetreuungen, die mit pflegerischem Fachwissen und liebevoller Betreuung einen würdigen Lebensabend in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Solche Angebote sind jedoch mit einem relativ hohen finanziellen Aufwand verbunden. Warum sich trotzdem immer mehr Familien für diesen Weg entscheiden können Sie hier nachlesen.

1. Pflegebedürftige fühlen sich mit der Seniorenbetreuung Zuhause wohler

Laut einer Umfrage der Wirtschaftskanzlei PricewaterhouseCoopers können sich nur 6% der Deutschen vorstellen in ein Heim zu ziehen, sollte die Pflegebedürftigkeit eintreten. Viele fürchten dabei die mangelnde Flexibilität und angespannte Personalsituation. Besonders schwer wiegt häufig der Verlust des gewohnten Umfelds. Bei der häuslichen Seniorenbetreuung ist das anders. Pflegebedürftige können in den eigenen vier Wänden verbleiben und haben eine verlässliche Bezugsperson, die bei allen Hürden des Alltags unterstützt. Vor Allem Hauseigentümer entscheiden sich dabei vermehrt für dieses Modell, was nicht zuletzt mit der emotionalen Bindung an die Immobilie und dem Erhalt des Besitzes zusammenhängt.

2. Die Seniorenbetreuung ermöglicht den gewohnten Alltag weiterzuführen

Gewohnheiten, Rituale und kleine Laster: im Laufe des Lebens gewöhnen wir uns immer wieder fest Abläufe an. Mit zunehmendem Alter fällt es immer schwerer diese Gewohnheiten abzulegen und sich an andere Abläufe anzupassen. Eben diesen sicheren Alltag kann die häusliche Betreuung erhalten. Egal ob Essenswünsche oder der individuelle Zeitplan, die Pflegekraft unterstützt Sie bei der Aufrechterhaltung der alltäglichen Routinen. Darüber hinaus ist auch die aktive Freizeitgestaltung in der Seniorenbetreuung ein wichtiger Punkt für viele Familien.

3. In der Seniorenbetreuung gibt es eine 1:1-Pflege

Wichtiges Argument für die häusliche Seniorenbetreuung ist der „Personalschlüssel“, denn hier gibt es eine 1:1-Pflege. Die Betreuungskraft widmet sich voll und ganz den Bedürfnissen eines Pflegebedürftigen. Spätestens seit Horror-Meldungen aus deutschen Pflegeheimen an die Öffentlichkeit drängen spielt dieser Punkt eine große Rolle bei der Entscheidungsfindung. Noch dazu verfügen viele Kräfte in der Seniorenbetreuung über eine medizinische Ausbildung oder langjährige Erfahrung im Pflegebereich.

4. Die häusliche Seniorenbetreuung ist oft günstiger als das Pflegeheim

Der Aufenthalt im Pflegeheim ist in Deutschland nicht umsonst. Im Regelfall wird ein vierstelliger Eigenanteil für jeden Monat Heimaufenthalt gefordert. Preislich kann die häusliche Seniorenbetreuung, auch dank staatlicher Förderungen, problemlos mithalten. Familien, die sich für die sich für diese Form der Pflege entscheiden steht neben dem Pflegegeld eine Kombination aus Kurzzeit- und Verhinderungspflegegeld zur Verfügung. Außerdem können Steuervorteile geltend gemacht werden. Im Zweifelsfall sollten Betroffene nicht zögern und sich ein unverbindliches Angebot für eine Seniorenbetreuung erstellen lassen.

5. Nie war es leichter eine liebevolle Seniorenbetreuung zu finden

Als der Trend zur häuslichen Betreuung begann war es noch verhältnismäßig schwierig eine passende Pflegekraft zu finden. Häufig musste über Gruppen in sozialen Medien Kontakt zu Damen in Polen aufgenommen werden. Das hat sich vollständig gewandelt. Inzwischen ist der Markt für Seniorenbetreuungen weitgehend professionalisiert. Seriöse Agenturen organisieren die Personalauswahl, Anreise und tragen Sorge für die Legalität Ihrer Pflegekraft.


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